Das Jahr 2022 neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu.
Zeit für Geschenke!

Warum nicht sich selbst beschenken und ein paar Franken Steuern einsparen?

Checkliste:

  • 3. Säule a
  • Pensionskasse
  • Liegenschaftenunterhalt
  • Umzug / Wohnortwechsel
  • Vorausschauen

Einzahlung 3. Säule a

Der Maximalbeitrag für Angestellte mit Pensionskassenzugehörigkeit beträgt CHF 6‘883.-.
Für Selbstständigerwerbende beträgt der Maximalbeitrag CHF 34‘128.-.

Auch tiefere Einzahlungen lohnen sich!
Einzahlungen bis zum Jahresende können vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Es gilt das Valutadatum der Zahlung.

Tipp:
Es kann sich lohnen, die Beiträge im monatlichen Budget einzuplanen und auch monatlich zu auf ein Vorsorgekonto einzuzahlen.

Tipp:
Um auf Nummer sicher zu gehen, kann es sich lohnen, die Zahlung bis Ende Woche 51/2021 zu begleichen. Damit stellst du sicher, dass die Zahlung sicher noch auf dem Vorsorgekonto eintrifft und für Steuerjahr 2022 als Abzug gilt.

Tipp:
Es lohnt sich nicht, zu hohe Beiträge einzuzahlen! Zu hohe Beiträge können nicht abgezogen werden.
Für Selbstständigerwerbende kann es sich lohnen, die bisherige Buchhaltung vom Jahr 2021 zu prüfen.

Vorschau 2023: 
Es gelten die neuen Maximalbeträge: CHF 7‘056.- / 35‘280.- bei der 3. Säule a

Einkauf Pensionskasse / 2. Säule 

Hast du Beitragslücken bei deiner Pensionskasse?
(Überprüfe deinen aktuellen PK-Ausweis oder kontaktiere deine Pensionskasse)

Einkäufe bis Ende Jahr können vollumfänglich vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.
(Einkäufe in die Pensionskasse sind eine langfristige Investition und können nur in Ausnahmefällen vor der Pensionierung bezogen werden)

Tipp:
Auch hier müssen die Feiertage beachtet werden um die Zahlung noch für das laufende Steuerjahr als Abzug geltend machen zu können.

Liegenschaftenunterhalt

Grössere Unterhaltskosten am Eigenheim sollten vorausgeplant werden. Es kann sich lohnen, ausstehende Handwerkerrechnungen noch vor dem 31.12. zu begleichen um den Abzug im alten Steuerjahr geltend zu machen. Es kann sich aber auch lohnen, die Zahlungen für das nächste Jahr einzuplanen. Je nach Projektierung der Kosten und Höhe der Kosten. Hier ist auch die Höhe des Pauschalabzuges zu beachten (häufig 20% vom Eigenmietwert).

Es gilt, sich hier für eine Variante zu entscheiden (Datum der Ausführung oder Datum der Zahlung)

Tipp:
Vor dem Start der Umbauten, Sanierungen und Neubauten kann es sich lohnen Fotos zu schiessen. Am besten machst du Vor- und Nachher Fotos. Bilder sagen mehr als 1‘000 Worte und können helfen, festzustellen ob es sich um werterhaltende oder wertvermehrende Renovationen handelt.

Umzug / Wohnortwechsel

Falls du am umziehen bist, und sich der Umzug zeitlich flexibel gestaltet, kann es sich lohnen auf die zahlreichen Steuerrechner zurückzugreifen.
Häufig ist der Wohnort am Jahresende massgebend für die Steuern des ganzen Jahres.

Es könnte sich also steuerlich interessant auswirken, nach Möglichkeit den Wohnsitz per 31.12. am steuergünstigeren Ort zu haben.

Tipp:
In der Regel muss man sich innerhalb 14 Tagen nach dem Umzug bei der neuen Wohngemeinde anmelden.

Tipp:
www.eumzug.swiss Hier kann man den Wohnwechsel online melden.

Vorausschauen

Du musst immer deine Belege für die Steuererklärung suchen? So wie dir geht’s vielen!

Es kann sich lohnen, sich einen Ordner anzulegen, und alle Belege während dem Jahr dort zu sammeln. Anstelle des Ordners kannst du auch ein grosses Couvert, eine Briefbox oder ein Aufbewahrungsort deiner Wahl sein.

Du kannst die Belege auch einscannen (zB per Gratis-App Office Lens App) und digital speichern.

Tipp:

Vergiss nicht zu Jahresbeginn deine Bankbelege zu downloaden!
Viele Banken stellen die Steuerausweise nicht mehr per Post zu.

Diese Liste lässt sich beliebig für jeden Steuerpflichtichtigen individuell abändern.
Die aufgeführten Punkte sind die häufigsten.